Dupuytren´sche Kontraktur

Die Dupuytren´sche Kontraktur ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes, vornehmlich in der Hand. Durch Knoten- und Strangbildung in der Hohlhand mit Übergreifen auf die Finger kann es durch einen narbenähnlichen Zug zu einer Beugestellung einzelner oder mehrerer Finger kommen. Eindeutige Ursachen der Erkrankung sind nicht bekannt.

Eine Operation ist bei raschem Fortschreiten mit ausgeprägtem Befund und dadurch funktioneller Beeinträchtigung der Hand angezeigt. In regionaler Betäubung des Armes oder in Vollnarkose wird über geeignete Hautschnitte in der Hohlhand das veränderte Bindegewebe freigelegt und entfernt. Bei weit fortgeschrittenen Befunden sind gelegentlich auch Gelenklösungen und Hauttransplantate notwendig. Nach Hautnaht wird eine Unterarmgipsschiene angepasst, die für ca. eine Woche getragen werden sollte. Im Anschluß ist eine intensive physikalische Beübung der Hand notwendig, um eine freie Fingerbeweglichkeit zu erreichen. Fadenzug ist nach ca. zwölf Tagen.