Nasenkorrektur

Nasenkorrektur - Die wichtigsten Facts

Die Nase prägt ein Gesicht erheblich und so sind Nasenkorrekturen häufig durchgeführte Eingriffe. Sie sind technisch sehr anspruchsvoll und verlangen vom Plastischen Chirurgen viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Mit einer Nasenkorrektur können ein Höcker abgetragen, eine zu lange Nase gekürzt, die Nasenspitze verändert oder die Nasenflügel verfeinert und die Nase als Ganzes verschmälert werden. Sogenannte Schiefnasen sind sowohl angeboren als auch Folge eines Unfalles und haben oft eine Fehlstellung der Nasenscheidenwand als Ursache, die ebenfalls korrigiert wird. Es geht also nicht nur darum, die äußere Form der Nase zu verändern, sondern auch das innere Skelett der Nase unter funktionellen Gesichtspunkten zu behandeln. Nicht selten besteht neben der Schiefstellung der Nasenscheidenwand auch eine Schleimhautschwellung der Nasenmuscheln, die Belüftungsstörungen der Nase verursachen.

Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Je nach Erfordernis kann zwischen zwei verschiedenen Zugangsarten gewählt werden: Bei der „geschlossenen Technik“ verlaufen alle Hautschnitte innerhalb der Nasenvorhöfe bzw. der Nasenschleimhaut während bei der „offenen Technik“ ein kleiner Schnitt zusätzlich am Nasensteg gesetzt wird. Durch diese Zugänge können die knorpeligen und knöchernen Strukturen der Nase abgetragen oder neu aufgebaut werden. Zum Schutz des neuen Nasengerüsts werden am Ende der Operation die Nasenhöhlen austamponiert während von außen ein Gips die neue Form schient und stützt. Die Tamponaden werden nach drei bis vier Tagen entfernt, der Gips nach einer Woche abgenommen. Schwellungen und Blutergüsse im Bereich der Nasenwurzel und Augenregion sind häufig, verblassen in der Regel aber nach zwei Wochen.

Aufwand & Kosten für eine Nasenkorrektur

Aufwand und Kosten für eine Nasenkorrektur können im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches geklärt werden.